Freitag, 6. Oktober 2017

Säurebildende und basenbildende Lebensmittel




Hintergrund: 

Es kommt es nicht darauf an, wie sauer einzelne Lebensmittel schmecken oder ob sie die von Natur aus viel Säure enthalten. Es geht viel mehr darum, welche Stoffwechsel-Endprodukte nach der Verdauung im Körper verbleiben.



Die endogene Produktion von Säuren im Körper kann aufgrund der Bestandteile des Lebensmittels abgeschätzt werden. Dadurch ist es möglich, die Nahrungsmittel entsprechend ihrer Fähigkeit zu charakterisieren, Säuren und Basen ins Blut freizusetzen. In der unten aufgeführten Tabelle werden die Werte für den Säure-Überschuss mehrerer Lebensmittel berechnet unter Verwendung des PRAL-Wertes (potential renal acid load). Dieser Wert ist ein Maß für die Säurelast, die die Niere ggf. abpuffern muss, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers stabil zu halten. Die Lebensmittel, die am meisten zur Freisetzung von Säuren in den Blutkreislauf beitragen sind, Fleisch (Rind, Schwein oder Geflügel), Fisch, Eier, Milchprodukte und Nüsse. Die Lebensmittel, die hingegen am meisten zur Freisetzung von Basen beitragen und damit einen Säureüberschuss neutralisieren können, sind Früchte und Gemüse.


Freitag, 23. Mai 2014

Gemüse und Obst - Welche positiven Auswirkungen eines erhöhen Konsums von Früchten und Gemüse sind belegt?

 

Obst und Gemüse - Positive gesundheitliche Auswirkungen

In einer Cochrane-Übersichtsarbeit wurde geprüft, ob sich ein erhöhter Konsum von Früchten und Gemüsen positiv auf Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen auswirkt. In diese Analysen flossen die Ergebnisse aus 10 Studien mit zusammen 1730 Teilnehmern ein. Als wesentliches Ergebnis zeigte sich, dass eine Zunahme des Verzehrs von Obst und Gemüse zu einer Abnahme des systolischen und diastolischen Blutdrucks und des LDL-Cholesterins beiträgt.

Veränderte Ernährungsgewohnheiten - Wie wirksam sind diätetische Ratschläge zur Verminderung von Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen?

Verminderung von Risikofaktoren - Sind diätetische Maßnahmen wirksam?

In einer umfassenden Cochrane-Übersichtsarbeit wurde geprüft, welche Auswirkungen Ratschläge zur Ernährungsumstellung auf kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und die Höhe der Kochsalzaufnahme haben. Insgesamt wurden die Ergebnisse von 44 Studien mit zusammen 18.175 Teilnehmern ausgewertet.

Ergebnisse: Infolge der Ernährungsumstellung konnte eine statistisch signifikante Abnahme des Blutdrucks (systolischer und diastolischer Blutdruck) und der Cholesterinwerte (Gesamt-Cholesterin und LDL-Cholesterin) dokumentiert werden. Unter der Ernährungsumstellung kam es zu einer erhöhten Aufnahme von Obst und Gemüse sowie Ballaststoffen. Auch eine Verminderung der Fettzufuhr und die reduzierte Aufnahme von gesättigten Fettsäuren wurde beschrieben. Darüber hinaus wurde eine Verminderung der Kochsalzaufnahme erreicht. Infolge der verminderten Kochsalzzufuhr konnte eine Abnahme von tödlichen und nicht-tödlichen Herzkreislauf-Zwischenfällen beobachtet werden.

Fazit

Ernährungsratschläge scheinen den Studien zufolge ein wirksamer Weg, um Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten zu reduzieren.

Montag, 19. Mai 2014

Multiple Sklerose (MS) - Erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Erkrankungsrisiko?

Auswirkung einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung auf das Risiko an Multipler Sklerose zu erkranken

In einer kürzlich publizierten Metaanalyse basierend auf 7 Studien mit insgesamt 1836 Teilnehmern kommen die Autoren zu dem Schluss, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für  Multiple Sklerose verbunden sind (Duan 2014).

Quelle: Duan S, Lv Z2, Fan X, Wang L, Han F, Wang H, Bi S. Vitamin D status and the risk of multiple sclerosis: A systematic review and meta-analysis. Neurosci Lett. 2014 Apr 24;570C:108-113. [Epub ahead of print]

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Samstag, 26. April 2014

Alkoholische Getränke – Wie viel Alkohol wird in Deutschland getrunken?


Durchschnittlicher Alkoholkunsum

Durchschnittlich hat jeder Deutsche im Jahre 2013 135,4 Liter alkoholische Getränke konsumiert. 
Der größte Anteil der alkoholischen Getränke war mit 105,5 Liter Bier. Der durchschnittliche Weinkonsum pro Person lag bei 20,4 Liter. Auf den Konsum von Spirituosen entfielen 5,4 Liter pro Person und Jahr.

Donnerstag, 3. April 2014

Fleischverzehr – Wie viel Fleisch wird in Deutschland täglich gegessen?

 

Ernährungsgewohnheiten: Fleischverzehr in Deutschland 

Bezogen auf den täglichen Fleischverzehr gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So essen Männer mit 156 Gramm pro Tag knapp doppelt so viel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen mit 84 Gramm pro Tag. 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Nationale Verzehrsstudie II





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Freitag, 10. Januar 2014

Kaffeetrinken – Wie viel Tassen Kaffee werden im Schnitt pro Tag getrunken?

In Deutschland lag der durchschnittliche tägliche Konsum an Kaffee im Jahr 2011 bei 2,6 Tassen pro Person. Zum Vergleich: In Finnland werden im Schnitt pro Tag 4,1 Tassen Kaffee getrunken und in Frankreich exakt 2 Tassen Kaffee pro Tag.