Zahlreiche Untersuchungen dokumentieren einen Zusammenhang zwischen Stress und erhöhter Energiezufuhr. Die physiologischen Mechanismen, die eine stressbedingte Nahrungsaufnahme verursachen, sind bisher nicht im Detail verstanden. Eine aktuelle Studie liefert den Nachweis, dass allein erhöhte Cortisolspiegel als Folge einer CRH-Gabe die Kalorienaufnahme erhöhen. Demnach scheint der hohe Cortisolspiegel wesentliche Ursache der erhöhten Energiezufuhr, auch wenn das erhöhte Cortisol (wie in dieser Studie) nicht durch psychologische Stresssituationen ausgelöst wird. Dieser Daten lassen den Schluss zu, dass Cortisol direkt die Nahrungsaufnahme stimuliert.
Ernährung und Gesundheit - Beiträge zu Ernährungsfragen ausgewählt aus wissenschaflichen Fachzeitschriften.
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Samstag, 11. Dezember 2010
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Stress erhöht die Nahrungsaufnahme – Essen wird stärker als Belohnung wahrgenommen
Stress trägt zu einer positiven Energiebilanz bei. In Stressphasen erhöht sich die Energiezufuhr. Unter Stressbedingungen hat Essen die Funktion ein positives Gefühl zu erzeugen. Essen wird in Phasen von hoher Stressbelastung viel stärker als Belohnung wahrgenommen. Im Vergleich zu Bedingungen ohne Stress wird unter Stress auch in Abwesenheit von Hunger mehr gegessen.
Literatur:
Born JM, Lemmens SG et al. Int J Obes 2010 Jan;34(1):172-81.
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